- die Wassertiefe, bei der fast jedes Plateau landet
- 15 cmdie Wassertiefe, bei der fast jedes Plateau landet
- so weit muss es hineinragen, damit eine Liege passt
- 2 mso weit muss es hineinragen, damit eine Liege passt
- nimmt ein Plateau über die volle Breite bei 8 × 4 m
- 8 von 32 m²nimmt ein Plateau über die volle Breite bei 8 × 4 m
- beheiztes Wasser spart ein großzügiges Plateau
- 10 m³beheiztes Wasser spart ein großzügiges Plateau
Was ein Sonnenplateau wirklich ist
Ein Sonnenplateau — Sun Shelf, Baja Shelf, Liegestufe: die Namen meinen dasselbe — ist eine große, ebene Fläche 10 bis 40 cm unter dem Wasserspiegel, meist bei 15 cm. Es ist weder Stufe noch Sitzbank. Eine Stufe durchquert man, auf einer Bank sitzt man mit Wasser bis zur Brust. Ein Plateau ist ein Raum: breit genug zum Liegen, flach genug für Liege und Glas, und nass genug, um beim Sonnen zu kühlen.
Genau diese Mischung gewinnt. Fragen Sie Poolbesitzer, welche Quadratmeter am meisten genutzt werden — das tiefe Ende ist es fast nie. Auf dem Plateau spielt das Kleinkind in Armreichweite, sitzen die Erwachsenen die heißeste Stunde aus, landen am Samstagmorgen die Handtücher und der Kaffee. Es ist der Teil des Pools, den man nutzt, wenn man gerade nicht schwimmt — also die meiste Zeit.
Es ist zugleich das Feature, das sich praktisch nicht nachrüsten lässt. Es gehört in die erste Skizze, nicht in die letzte.
Die Tiefe ist die ganze Entscheidung
Bei 10 cm sieht das Plateau auf Fotos perfekt aus und enttäuscht im Gebrauch. Das Wasser ist zu dünn, um zu kühlen, der Rahmen der Liege steht darüber hinaus, und wer einsteigt, schickt eine Welle, die Sie kurz auf nassem Beton zurücklässt.
Bei 15 cm stimmt alles. Die Liege steht stabil, das Wasser bedeckt Rücken und Waden, und die Oberfläche kräuselt sich über der Stufe, statt von ihr herunterzuschwappen. Darum landen fast alle Plateaus bei 15 cm. Wenn Sie Wasserliegen kaufen wollen, prüfen Sie vorher deren Sockelhöhe — die meisten wollen 12 bis 20 cm.
Über 25 cm haben Sie etwas anderes gebaut: ein Kinderbecken oder eine sehr großzügige Bank. Das ist eine legitime Wahl, wenn kleine Kinder der Grund sind — nur legt sich dort niemand mehr hin. Denken Sie auch an den Freibord: Im Skimmerpool steht das Wasser ohnehin rund 15 cm unter der Terrassenkante; ein Plateau mit 15 cm Wasser liegt also etwa 30 cm unter dem Belag — eine bequeme Stufe.
Nach den Möbeln dimensionieren, nicht nach der Zeichnung
Eine Sonnenliege ist rund 2 m lang und 70 cm breit. Ein Plateau zum Liegen ragt also mindestens 2 m in den Pool, besser 2,2 m — dann hängen die Füße nicht über der Kante. Unter 1,8 m ist es eine breite Stufe mit Ambitionen.
Die Breite entscheidet, für wie viele. 1,6–1,8 m nehmen zwei Liegen auf, wenn man sie aneinanderschiebt; 2,5–3 m nehmen zwei bequem, mit Lücke für einen Beistelltisch. Ein Plateau über die volle Breite eines Endes ist die architektonischste Lösung und die einfachste im Bau, weil es schlicht an beide Seitenwände anschließt.
Dann prüfen Sie den Anteil. Bei 8 × 4 m nimmt ein 2 m tief hineinragendes Plateau über die volle Breite 8 von 32 m² — ein Viertel — und lässt immer noch 6 m zum Schwimmen. Bei 6 × 3 m frisst dieselbe Idee ein Drittel des Wassers, und es bleibt kein Pool übrig. Kleine Pools sollten das Plateau zur Grundfläche addieren, statt es aus dem Wasser herauszuschneiden.
Das Sonnenplateau ist der einzige Teil des Pools, der mehr genutzt wird, wenn niemand schwimmt.
Der Platz: Sonne, Terrasse, Wind
Drei Dinge entscheiden die Lage. Die Sonne, denn ein Plateau im Schatten ist nur ein nasser Boden — legen Sie es an das Ende, das Nachmittagslicht behält, und prüfen Sie den Schatten von Haus, Zaun und altem Baum um 16 Uhr im Juli, nicht um 12 Uhr im Mai. Die Nähe zur Terrasse, denn alles, was auf dem Plateau landet, wird dorthin getragen: Handtücher, Getränke, ein Buch, ein Kind. Und der Wind, denn im dünnen Wasser des Plateaus sammelt sich Schwimmendes zuerst.
In der Praxis gehört das Plateau fast immer ans flache Ende, neben oder gegenüber der Treppe, damit die ganze Flachzone ein zusammenhängender Ort wird und nicht zwei Inseln, zwischen denen man schwimmen muss. Das hält zugleich das tiefe Ende frei — genau das, was der Schwimmer will.

Was es mit dem Rest des Pools macht
Zwei Folgen, beide auf dem Plan leicht zu übersehen. Erstens: Ein Plateau ist keine Schwimmfläche. Dimensionieren Sie den Schwimmteil, als gäbe es das Plateau nicht — das ist der häufigste Dimensionierungsfehler überhaupt, und er macht aus einem guten 8-m-Pool einen mittelmäßigen 6-m-Pool.
Zweitens: Ein Plateau nimmt Wasser weg. Acht Quadratmeter bei 15 cm fassen rund 1,2 m³; dieselbe Fläche bei 1,4 m Tiefe fasste 11 m³. Ein großzügiges Plateau nimmt also gut zehn Kubikmeter aus dem Volumen, das Sie heizen und pflegen. Bei einer Wärmepumpe ist das eine echte, dauerhafte Ersparnis — und eine der wenigen Poolentscheidungen, die den Pool zugleich schöner und günstiger im Betrieb macht.
Wie es gebaut wird, hängt vom Becken ab. Im Betonpool ist das Plateau eine geschalte Platte: günstig und in jeder Form. Im Folienpool braucht es einen geformten Unterbau und großzügige Radien. Im GFK-Monoblock ist das Plateau das, was die Form hergibt — Sie wählen ein Modell, keine Maße.
Dünnes Wasser wird zuerst grün
Ein Plateau sammelt alle Nachteile, die Wasser haben kann: flach, stehend, warm und in voller Sonne. Chlor zehrt dort schneller, die Oberfläche liegt am späten Nachmittag mehrere Grad über dem Rest des Pools, und wenn die Stufe außerhalb des Kreislaufs liegt, spült sie nie etwas durch.
Die Abhilfe ist billig und muss beim Bau passieren: mindestens eine Einströmdüse, die das Plateau versorgt — in der Wand darunter, entlang der Fläche angewinkelt, oder als Bodendüse im Plateau selbst. Ohne sie beginnt Ihre Algensaison jedes Jahr genau hier, Wochen vor dem übrigen Pool.
Auch die Oberfläche zählt. Das Plateau ist die meistgeschrubbte und meistbetrachtete Fläche des Pools, unter 15 cm sehr klarem Wasser. Heller Putz zeigt jedes Blatt, und eine strukturierte, rutschhemmende Oberfläche lohnt hier mehr als irgendwo sonst — denn hier steht man nass.
Details, die man kauft, solange das Becken offen ist
Eine Schirmhülse im Plateauboden macht aus einer Zwei-Stunden-Zone eine Ganztageszone. Beim Bau kostet sie fast nichts; danach heißt sie: in ein fertiges Becken bohren. Lassen Sie eine Hülse mit bündigem, abnehmbarem Deckel setzen, damit nichts hervorsteht.
Ein Sprudler — eine einzelne niedrige Geysirdüse in der Mitte der Fläche — ist das Wasserspiel, das Kinder tatsächlich nutzen, und er bewegt nebenbei das dünne Wasser. Und die Kante verdient eine Markierung: ein Band aus kontrastierenden Fliesen dort, wo aus 15 cm plötzlich 1,4 m werden, damit im Dunkeln niemand darüber hinausläuft.

Testen Sie die Maße, bevor Sie sich festlegen
Kleben Sie die Maße mit Malerkrepp auf die Terrasse und stellen Sie Ihre echten Liegen hinein. Legen Sie sich hin. Das dauert zehn Minuten und entscheidet die Frage 1,8 m oder 2,2 m besser als jede Zeichnung.
Danach öffnen Sie den 8-×-4-Familienplan im Designer, schalten das Sonnenplateau ein und stellen Breite, Tiefe in den Pool hinein und Wassertiefe ein; die verbleibende Schwimmfläche ändert sich beim Ziehen mit. Zwischen einer Rolle Klebeband und einem kostenlosen Plan kennen Sie Ihre Plateaumaße auf 10 cm genau, bevor Sie überhaupt einen Preis anfragen.
Bevor Sie sich für ein Plateau entscheiden
- Legen Sie zuerst die Wassertiefe fest: 15 cm zum Liegen, 25–30 cm, wenn Kleinkinder der Grund sind.
- Kleben Sie die Fläche auf der Terrasse ab und stellen Sie Ihre echten Liegen darauf.
- Planen Sie mindestens 2 m in den Pool hinein, 2,2 m, wenn die Füße auf der Fläche bleiben sollen.
- Dimensionieren Sie den Schwimmteil, als gäbe es das Plateau nicht.
- Verlangen Sie eine eigene Einströmdüse für das Plateau.
- Lassen Sie eine Schirmhülse setzen, solange die Schalung offen ist.
- Markieren Sie die Absturzkante mit kontrastierenden Fliesen und wählen Sie eine rutschhemmende Oberfläche.
- Prüfen Sie die Sockelhöhe geplanter Wasserliegen — meist 12–20 cm.
Was in der Praxis schiefgeht
Ein Plateau, das zu flach zum Liegen ist
Bei 10 cm kühlt das Wasser nicht mehr, und jede Welle legt den Liegenrahmen frei. Fünfzehn Zentimeter sind die Tiefe, die funktioniert — und die, deren Fehlen man bereut.
Ein Plateau, das der Schwimmfläche gestohlen wurde
Bei 6 × 3 m nimmt ein 2 m tiefes Plateau über die volle Breite ein Drittel des Wassers, und der Pool lässt sich nicht mehr schwimmen. Addieren Sie das Plateau zur Grundfläche, statt es vom Wasser abzuziehen.
Keine Düse unter dem Plateau
Dünnes, warmes, besonntes Wasser ohne Strömung ist der Ort, an dem Algen anfangen. Eine entlang der Fläche angewinkelte Einströmdüse, beim Bau eingeplant, spart jeden Sommer einen Chemiekampf.
Die unsichtbare Abbruchkante
Eine Stufe, die in 1,4 m Wasser endet und nicht markiert ist, ist die einzige echte Gefahr, die ein Plateau mitbringt. Ein kontrastierendes Fliesenband kostet fast nichts und ist selbst in der Dämmerung deutlich zu sehen.
Den Schirmanker vergessen
Am Nachmittag ist das Plateau der heißeste Platz im Garten. Nachrüsten heißt, in ein fertiges Becken zu bohren; eine eingegossene Hülse sind ein paar Minuten Arbeitszeit.
Häufige Fragen
- Wie tief sollte ein Sonnenplateau sein?
- 15 cm Wasser sind der Standard und für fast alle richtig: Liegen stehen stabil, das Wasser kühlt noch, und Wellen kräuseln über die Fläche, statt Sie trocken zurückzulassen. Auf 25–30 cm gehen Sie nur, wenn Kleinkinder und nicht das Sonnen der Zweck sind.
- Zählt das Plateau zur Schwimmfläche?
- Nein — betrachten Sie es als Möbelfläche. Dimensionieren Sie den Schwimmteil, als gäbe es das Plateau nicht, und addieren Sie es zur Grundfläche, statt es vom Wasser abzuziehen.
- Lässt sich ein Plateau nachrüsten?
- Im Betonpool ja: eine betonierte Stufe plus neue Oberfläche über den Anschluss und möglichst eine neue Düse — also eine Baustelle im leeren Becken mit echtem Preis. Im Folien- oder GFK-Pool praktisch nicht; dort ist eine freistehende Wasserliege im Flachbereich die ehrliche Antwort.
- Kann ich Sonnenschirme einplanen?
- Ja — lassen Sie beim Bau eine Hülse im Plateauboden setzen. Nachmittagsschatten macht aus dem Plateau erst eine Ganztageszone.
- Plateau oder breite Treppe?
- Die Treppe bringt Sie hinein, das Plateau hält Sie dort. Wenn die Länge reicht: beides — Treppe neben Plateau ist das Layout, das am meisten genutzt wird.
- Warum wird das Plateau vor dem restlichen Pool grün?
- Weil sein Wasser flach, warm, besonnt und meist unbewegt ist: Chlor zehrt genau dort am schnellsten, wo nichts durchspült. Die Lösung ist Strömung, nicht mehr Chemie — eine Düse, die entlang der Fläche bläst.
